Wieder da – 10 Gedanken

1.     Frida und ich waren für ein paar Tage abgemeldet – Krankenpflege im Sauerland.

2. Sie hat alles toll mitgemacht, geschlafen, Berge erklommen, im Auto gewartet.

3.     Unglaublich, wie schnell sie gewachsen ist, nur manchmal erkennt man noch, dass sie noch klein ist… wenn sie losrennt oder auf andere Hunde trifft.

4.     Die Welt? Lebt noch, dreht sich noch. Wie auch immer sie das schafft. 

5.     Kramp-Karrenbauer (ich weigere mich, AKK zu schreiben, das birgt eine gewisse Coolness, die der Frau völlig abgeht!) wird Verteidigungsministerin. Wieder eine Besetzung, die nicht nach Kompetenzen entschieden wurde. Unglaublich! In keinem anderen Job – außer in Schule – wäre so etwas denkbar! Würden Sie so jemanden ihr Haus bauen lassen? Oder Ihre Stromleitungen prüfen lassen? 

6.     Mondays for kindness – ich wollte das ja initiieren, Sie erinnern sich? Bin noch nicht weitergekommen damit. Befürchte auch, dass ich damit sehr alleine bin. 

7.     Gestern hat ein Obdachloser in HH vor mir auf den Gehweg gekackt. Muss nicht sein, not very kind.

8.     Fridays for future macht Sommerpause, die Schüler fahren in den Urlaub. 

9.     Tatsächlich hat mich dann doch schockiert, dass die Flughäfen ein Plus an Flügen verzeichnen, dass Länder wie die Türkei und Tunesien wieder hoch im Kurs bei deutschen Urlaubern stehen, dass Mallorca nicht mehr so gefragt ist, weil es dort ja nun so viele Einschränkungen gibt…. Tja, wenn der Deutsche nicht mehr saufen, reisen und Autofahren darf, wie er will, dann wird er trotzig.

10.  Heute wird eine Masern-Impfpflicht im Bundestag verabschiedet. Ob das sinnvoll ist?

Menschen sind seltsam

  1. Ferien! Puh! 
  2. So habe ich Zeit, morgens endlich die Zeitung komplett zu lesen und nicht nur die Artikel zu überfliegen. Aber ob das von Vorteil ist?
  3. Ich wundere mich über die Nachrichten. Mr Trump erfreut sich an einer Militärparade, tausende Amerikaner bejubeln die Macht-Demonstration.
  4. Frau von der Leyen soll nach Brüssel um Kommissionspräsidentin der EU zu werden. Ich erinnere mich an den ellenlangen Wahlzettel zu Europawahl, an all die Kandidaten, die sich bemüht und beworben haben, aber nicht an Frau von der Leyen.
  5. Mein politischer Durchblick ist getrübt.
  6. All das kann ich nicht nachvollziehen, dabei halte ich mich eigentlich nicht für politisch ungebildet. Wozu also wählen gehen? Das kann doch keiner mehr plausibel erklären! 
  7. Da sehnt man sich nach dem Wochenendhaus in der ….. (Danke „Großstadtgeflüster“!)
  8. Menschen sind seltsam, nicht nur in der Politik.
  9. Wie kann es sein, dass es immer wieder Menschen gibt, die andere wie Dreck behandeln und damit durchkommen? Nicht zu Verabredungen erscheinen, Kleidung verurteilen, Eigenarten anderer Menschen bloßstellen und darüber lachen…. ich verstehe das nicht.
  10. Kann nicht jeder bei sich selbst bleiben, sich selbst mal gründlich überprüfen?

Scheiden tut weh….

So – der letzte Arbeitstag endete in der Nacht zuvor über der Kloschüssel. War wohl alles zu viel. Also war der vorletzte der letzte Tag, jedes Gespräch ein Abschied, so viele nette Gesten, Geschenke und Worte. Das schmerzt dann doch ein wenig. Jetzt werde ich nach vorne schauen und mich auf den neuen Job freuen.

Frida tröstet, indem sie mich fordert, trotzig und witzig ist.